Voloseminar "Terror und Verarbeitung des Traumas" - 13 Bilder | Mitte Januar 2005

Warten vor der Einrichtung Zaka.

Frau Kathrin Amrani, welche uns die Arbeit von „Zaka“ vorstellte.

Vortrag im Hauptquartier von „Zaka“, einer Organisation die sich auf die Rettung von schwer verletzten Terroropfern spezialisiert hat. Eine weitere Aufgabe besteht in Zusammenlesen aller einzelnen Leichenteile der Opfer, da diese für ein standesgemäßes jüdisches Begräbnis notwendig sind.

Ausrüstung für die Opferbergung.

„Mobile Einheit“ von „Zaka“. In Jerusalem sind vier dieser Motorräder im Einsatz, welche auf Grund ihrer Wendigkeit und enormen Mobilität prädestiniert für den Einsatz nach Terrorattentaten, wie Beispielesweise einen Busanschlag, sind, da sie sehr schnell durch den dadurch entstehenden Verkehrsstau kommen und somit meistens die Ersten am Tatort sind. In den großen weißen Kästen befinden sich die „First Aid Kits“

Dialog mit Terroropfern, welche in der Organisation „Hands of Mercy“ Freunde gefunden haben, deren sie sich ihrer mit ihren Traumen und Problemen, resultierend aus den Anschlägen, anvertrauen können.

Jerusalemer Shuk

Nach dem Mittagessen hatten wir noch ein wenig Zeit bis zum Besuch von „One Familly“. Daher fuhren wir mit dem Bus zu einem sehr schönen Aussichtspunkt, wo uns der Tourguide Jaron Abramov die einzelnen Sehenswürdigkeiten Jerusalems zeigte.

Der Ölberg.

Das könnte fast Jordanien sein.

Im Vordergrund die Mauer.

Der Felsendom.

Bei „One Familly“, einer weiteren Organisation, die durch medizinische als auch finanzielle Unterstützung versucht den Terroropfern zu helfen. Hier trafen wir ebenfalls zwei Terroropfer, die jetzt als Volontäre für „One Familly“ arbeiten. Sie verloren durch Terroranschläge jeweils ihre Tochter, oder in einem Fall auch Mann und Sohn.

Am Freitagmorgen wurde ein Workshop durchgeführt, wo die Volontäre über die Erlebnisse der letzten beiden Tage reden und auswerten konnten. Des Weiteren wurde gegen Ende der Veranstaltung eine Auswertungsrunde angesetzt, in welcher sich jeder Teilnehmer kritisch (positiv wie auch negativ) über das gesamte Seminar äußern konnte.